Keine Unterstützung der Atomindustrie über Atomstrom! Achtung vor Produktsplitting!
Ein wesentlicher Aspekt für "atomkraftfrei_leben!" ist natürlich auch, selber keinen Atomstrom zu verwenden.
Die meisten Energieversorger bringen derzeit immer noch zwischen 4% und 27% Atomstrom in die Haushalte.
Andererseits gibt es ausgewiesene Energieversorger, die keinen Atomstrom in ihren Netzen führen.
Ein Wechsel zu solchen Energieversorgern ist leicht möglich.
oekostromAG und Alpen-Adria-Energie AG
Die oekostromAG und die Alpen-Adria-Energie AG sind die ersten Adressen, wenn es um sauberen Strom geht.
Die Kundenliste der beiden Energieversorger liest sich wie das WHO-IS-WHO der Umweltschutzszene.
Mehr an Werbung ist deshalb auch gar nicht nötig.
- Der Wechsel des Energieversorgers ist denkbar einfach:
- Faxen oder schicken Sie Ihre Jahresstromrechnung an den neuen Energieversorger,
mit der Bitte um ein unverbindliches Angebot - damit Sie sich auch kostenseitig sicher sind.
- Angebote vergleichen - bei Interesse Antragsformular ausfüllen und abschicken.
- Fertig.
Es dürfen Ihnen vom bisherigen Energieversorger keine Kosten in Rechnung gestellt werden.
Auch sonst bleibt alles beim Alten - nur der Strom, der ist nun sauber!
oekostromAG
Mariahilferstr. 89
1060 Wien
www.oekostrom.at
office@oekostrom.at
Tel: 01 - 961 05 61
Fax: 01 - 961 05 61 - 25
Alpen-Adria Naturstrom Vertriebs GmbH
Kötschach 66
9640 Kötschach-Mauthen
www.aae.at
info@aae.at
Tel: 04715 - 222
Fax: 04715 - 222 53
Weiteres Informationsmaterial (zum Beispiel von Gemeinden, die bereits auf sauberen Strom umgestiegen sind)
kann Ihnen auf Wunsch gerne zugesandt werden.
Produktsplitting: 100% Wasserkraft für alle! Garantiert Regionalstrom!
Manche Energieversorger machen es sich sehr leicht und teilen (engl.: splitting) ihr Strom-Gesamtangebot einfach auf:
Derjenige, der keinen Atomstrom haben will, kann "100% Wasserkraft!" haben oder "Garantiert Regionalstrom".
Dass die übrigen Kunden, dafür anteilsmäßig mehr Atomstrom bekommen - bei manchen sogar doppelt soviel! wird gerne verschwiegen.
Die Umweltdiplome, die an Gemeinden vergeben werden, die auf "100% Wasserkraft!" umsteigen, haben deshalb einen seltsamen Beigeschmack.
Landesenergieversorger in OÖ: Energie AG
Atomstromkonzernen darf keine Tür nach Oberösterreich aufgemacht werden! Wir wollen, dass die Energie AG – als Landesenergieversorger Oberösterreichs - „sauber“ wird und aus dem Atomstromhandel völlig aussteigt! Die Stromkennzeichnung in Österreich erlaubt es den Energieversorgern, ihren Handel mit Atomstrom zu verschleiern. Ideal und wünschenswert: die Energie AG geht eine Selbstverpflichtung ein und steigt aus dem Atomstromhandel aus! Das hätte auch Vorbildwirkung für andere Energieversorger in Österreich und käme dem Anspruch Oberösterreichs als Vorzeige-Anti-Atom-Bundesland einen Schritt näher!
26.01.12
Aktionistische Einladung an Wirtschaftsminister Mitterlehner in Kollerschlag (Bezirk Rohrbach, OÖ) am 27. Jänner - 19 bis 20 Uhr - vor Gasthof Leitner
Informationsveranstaltung "Hat die Wirtschaft etwas zu sagen, geht’s der Atomindustrie nicht an den Kragen" mit Wirtschaftsminister Mitterlehner in seinem Heimatbezirk Rohrbach
"Dass ausgerechnet der gebürtige Mühlviertler Dr. Reinhold Mitterlehner mit seiner Weigerung sich für ein Atomstromimport-Verbot einzusetzen, auf die Seite der Atomlobby stellt, ist schwer verständlich. Gerade in seinem Heimatbezirk Rohrbach - neben dem Bezirk Freistadt sicherlich DIE Hochburg des Temelin-Widerstands schlechthin - wird diese atomkraft-unterstützende Seite des Ministers auf wenig Verständnis stoßen! In Tschechien droht der Ausbau von Temelin um zwei weitere Atomreaktoren, in Grenznähe soll ein Atommüllendlager errichtet werden und der Mühlviertler Minister unterstützt die Atomlobby ganz offen! ", sind Roland Egger, Obmann von atomstopp_atomkraftfrei leben!, Gabriele Schweiger, Obfrau Mütter gegen Atomgefahr und Manfred Doppler, Sprecher von Anti Atom Komitee entsetzt!
"Wirtschaftsminister Mitterlehner wird morgen Freitag in Kollerschlag beim ÖVP-Gemeindeparteitag sein und wir werden diese Gelegenheit nutzen, ihn zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung einzuladen, unter dem Titel: "Hat die Wirtschaft etwas zu sagen, geht’s der Atomindustrie nicht an den Kragen". Bei dieser Veranstaltung soll Mitterlehner die Möglichkeit bekommen, der Bevölkerung seinen Pro-Atomkurs plausibel zu erklären! Wir sind gespannt, wie er seinen Haltung argumentiert!", so Egger, Schweiger und Doppler abschließend.
Zeit und Ort der aktionistischen Einladung: 19 bis 20 Uhr, 4154 Kollerschlag , Markt 28, vor Gasthof Leitner
Wir freuen uns, die Vertreter_innen der Presse ebenfalls bei dieser aktionistischen Einladung begrüßen zu dürfen.
Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Manfred Doppler + 43 664 450 50 15
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